Die Online Zeitung für die Orte Portbou, Colera, Llançà, Port de la Selva, Cadaqués, Roses, Empuriabrava, Sant Pere Pescador, L'Escala, Figueres und Umgebung
CapCreus online
Nachrichten aus dem Baix Empordá
Die Wettervorhersagen für den Alt Empordà:
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Die Sardellenfischerei und das Einsalzen der Sardellen hat in l’Escala eine lange Tradition. „Sardellen aus l’Escala“ gilt quasi als Gütesiegel. In den letzten Jahren sank die gefischte Menge jedoch kontinuierlich, dieses Jahr waren es nur mehr 1.250 Tonnen. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass der Bestand an Sardellen abnimmt. Mai und Juni sind die klassischen Monate für die Fischerei von Sardellen; dieses Jahres regnete es während diesen Monaten mehr als sonst, deswegen konnten viele Fischer nicht arbeiten. Auch die hohen Treibstoffpreise spielten eine Rolle, da viele Fischer es vorzogen, Sardinen in Küstennähe zu fangen anstatt Sardellen auf hoher See. |
Wegen der Wirtschaftskrise beschloss Roses, die Gemeindesteuern für das Jahr 2009 nicht zu erhöhen.
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Im Laufe dieses Jahres besuchten über 5000 Personen das Aquarellmuseum von Llançà, während der drei Sommermonate interessierten sich etwa 3000 für das Museum. |
Während des Festes der Sardellen in l’Escala wurden 18.000 Sardellenfilets an 1500 Gäste verteilt.
Das Umweltministerium formulierte 16 Anzeigen gegen Besitzer von bewohnbaren Häusern innerhalb der Naturparks Cap de Creus und Aiguamolls. Es handelt sich meistens um ehemalige Hütten, die einst als Unterstand dienten oder zum Aufbewahren von Werkzeugen und Gerät. Im Laufe der Jahre wurden diese Hütten jedoch von ihren Besitzern ohne Genehmigung bewohnbar gemacht und vergrößert.
Auf der Messe für gebrauchte Fahrzeuge in Figueres wurden dieses Jahr 10 % weniger Verkäufe abgeschlossen.
Ab dem 10. Oktober stellen der Bildhauer Jose Luis Pascual und der Maler Jaume Garcia Antón in den Räumen der Weinkellerei Espelt in Vilajuïga aus. Die Vernissage ist am selben Tag um 20 Uhr.
Die Polizei verhaftete einen 32 jährigen Mann aus Sant Miquel de Fluvià, dem 19 Einbrüche in Roses und Umgebung zur Last gelegt werden, darunter auch Kircheneinbrüche in Sant Pere Pescador und Sant Mori.
Die Bürgermeisterin von Roses, Magda Casamitjana, veröffentlichte in der Tageszeitung Diari de Girona einen Artikel mit dem Thema des (fehlenden) Französischunterrichtes in Kataloniens öffentlichen Schulen. Sie leistete hiermit dem französischen Konsul in Barcelona, Pascal Brice, Schützenhilfe. Dieser versucht, die Öffentlichkeit und die Administrationen zu überzeugen, dass Französischunterricht in den Schulen notwendig und sinnvoll sei.
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Bis zum Jahresende stellt das Dalí-Museum in Figueres als Leihgabe der Tate Modern (London) eines wichtigsten Werke von Salvador Dalí aus: „Metamorfosi de Narcís“ aus dem Jahr 1937, seit 1979 im Besitz der Tate Modern. |
Das Rathaus von Roses bewertet die Sommersaison 2008 und ihre Belegung als identisch mit den letzten Jahren. Laut seinen Daten ist die Hotelbelegung stabil geblieben, die Vermietung von Ferienwohnungen stieg um 16,6%, die Campingplätze verzeichneten allerdings 10 % Rückgang.
Über 60 private Köche und Köchinnen treffen sich am 12. Oktober in Peralada im Pavillon des Schlossgartens zur XVI Schau der Gastronomie des Empordà. Sie besteht in Wettbewerben der Hauptspeisen und Desserts und versteht sich als Anregung, um die traditionellen Gerichte des Empordà nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
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Die Tage des Bahnhofs im Zentrum von Figueres sind aller Wahrscheinlichkeit nach gezählt. Das Ministerium für Bauten stellt klar, dass es in Figueres keinen Platz für zwei Bahnhöfe geben wird. Demnach werden sowohl der Hochgeschwindigkeitszug TAV wie auch die konventionellen Züge im neuen Bahnhof in Vilafant Halt machen. |
Figueres plant, noch dieses Jahr drei neue Grünzonen einzurichten. Um Wasser zu sparen, wird ein Gemisch aus Kunstrasen und natürlichem Rasen installiert beziehungsweise gepflanzt. Die Bewässerung der Flächen wird mit wieder aufbereitetem Wasser bewerkstelligt.
Die Oppositionsparteien im Rathaus von Llançà (PSC und IVC) kritisierten scharf das Finanzgebaren der CiU. Ein besonderer Dorn im Auge der Opposition ist, dass die Regierungspartei kürzlich einen Kredit von 1,3 Millionen Euro genehmigt hatte. Der Bürgermeister verteidigte die Maßnahme mit dem Hinweis, dass das Rathaus besonders wegen der Krise im Baugewerbe um weniger Einnahmen verfüge und dass der deswegen Kredit notwendig sei.
Die Campingplätze von Sant Pere Pescador zählten während des Sommers 253.068 Übernachtungen, 200.266 davon wurden von Ausländern in Anspruch genommen.
Roses empfing eine Delegation von Reiseveranstaltern aus Polen. Diese machten sich über das touristische Angebot von Roses kundig, mit der Absicht, Roses auf dem polnischen Markt anzubieten. Erste Frucht des Besuchs war eine Absichterklärung zur Zusammenarbeit zwischen dem Hotelbetreiber Prestige und dem polnischen Reiseveranstalter Itaca.Die Landesregierung präsentierte gemeinsam mit dem Rathaus von Portbou die Pläne für die Kreation des Walter Benjamin - Zentrums in Portbou. In Gedenken an den deutschen Philosophen, der 1940 in Portbou auf seiner Flucht vor den Nazis verstarb, entsteht am alten Rathaus von Portbou auf 800 Quadratmeters ein intellektueller Zufluchtsort für Menschen, die ihrer Ideen wegen verfolgt werden. Das Zentrum soll das Andenken an Walter Benjamin pflegen und wird über großzügig dimensionierten Raum für kulturelle Veranstaltungen zum Thema verfügen. Eine Herberge soll das Angebot abrunden. An der Finanzierung der Pläne beteiligen sich das Rathaus, die Landesregierung und die EU.
Zahlreiche Eigentümer (Schätzungen zufolge zwischen 600 und 1200) von Ankerplätzen in Empuriabrava, in der Überzahl Ausländer, versammelten sich am 29. September auf der Marina Empuriabrava als Protest gegen die Pläne des Staates, zwischen den Kanälen und den angrenzenden Immobilien eine öffentliche Zone von 6 Metern Breite abzugrenzen. Am selben Tag begannen Techniker des Umweltministeriums, mit Sprühfarbe auf (bisher) Privatgrundstücken das Gelände zu markieren, das in Zukunft öffentliches Eigentum werden soll. Betroffen sind hiervon 6400 Liegenschaften entlang der 40 Km Kanäle und deren 4000 Eigentümer. Die Protestierenden, und nicht nur diese, befürchten Wertverluste ihrer Immobilien und bezeichnen die Pläne als illegal und verdeckte Enteignungen. Sie forderten das Rathaus von Castello d’Empúries auf, klare Positionen zu beziehen und ihren mehr beizustehen. Dessen Bürgermeister, Salvi Güell, betonte im Laufe der Protestaktion zwar, dass das Rathaus auf der Seite der Eigentümer stehe, richtig überzeugen konnte er aber die aufgebrachten Anwesenden nicht.
Die Rathäuser von Portbou und Colera liegen mit den Gründern des geplanten Windmühlenparks Tramuntana im Streit. Diese beabsichtigen, 17 Windgeneratoren an Stellen zu installieren, welche von den beiden Orten gut sichtbar sind und diese sozusagen optisch dominieren. Die Rathäuser hatten hierfür die erforderlichen Baugenehmigungen versagt, worauf „Tramuntana“ gerichtliche Schritte eingeleitet hatte. Die Rathäuser der beiden Orte verhandeln derzeit, um zu erreichen, dass die Windgeneratoren an anderen Stellen installiert werden, wo sie das Ortsbild weniger stören. Sollten diese nicht fruchten, muss die richterliche Entscheidung abgewartet werden.
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Die Fischversteigerungshalle von Llançà wird modernisiert. Die Fassade, das Dach und das Innere werden auf den Stand der Zeit gebracht, ebenso die sanitären Anlagen und das Kühlsystem. Die Arbeiten dauern etwa 5 Monate und kosten 155.000 Euro. |
Die Journalistin Patrícia Soler (Figueres, 1961) gewann einen der wichtigsten katalanischen Literaturpreise, den mit 42.100 Euro dotierten „41º Premio Prudenci Bertrana“, mit der Novelle „Petons de diumenge“. Deren Protagonistin ist Valeria aus L’Escala, die in einer Konversation mit ihrer Mutter die Epoche des Franco Regimes aufleben lässt, einer Zeit, in der Liebe als Sünde angesehen wurde.
Pont de Molins eröffnete am 27. September ein neues Jugendzentrum. Es verfügt über Internetanschluss, ein Billard, Tischtennis und Tischfußball.
Bis zum 5. Oktober zeigt das Casa de Cultura von Llançà eine Ausstellung über Piraterie im Mittelmeer. Sie zeigt, wie die Schifffahrt und die Piraterie im Laufe der Geschichte mit den Ortes der Küste verbunden war.
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Cadaqués hat bisher noch nicht die Baugenehmigungen zum definitiven Abbau des ehemaligen Club Med am Cap de Creus erteilt. Das Rathaus untersucht derzeit noch die technischen Bedingungen der Aktion, die Baugenehmigung dürfe aber bald erteilt werden. |
Die Deputation von Girona bewilligte 400.000 Euro für die Renovierungsarbeiten am Casino Menestral in Figueres. Da die Landesregierung bereits letzte Woche finanzielle Hilfen von 600.000 Euro zugesagt hatte, steht einer Weiterführung des Projektes nichts mehr im Wege. Aus dem Casino Menestral, einem der emblematischen Gebäude der Stadt, soll ein Kulturzentrum für Figueres und die Umgebung werden.
Die Schüler von Port de la Selva durften einen Tag an der Weinlese teilnehmen. Sie pflückten unter fachkundiger Aufsicht Weintrauben des gemeindeeigenen Weinberges. Der didaktische Teil des Ausflugs lehrte die Kinder, wie der Öchsle - Grad der Trauben gemessen wird.
Patrícia Soler stellt im Can Laporta von La Jonquera vom 13 bis zum 24 Oktober ihre Ölbilder aus.
Nando Jubany, Küchenchef des Restaurants Can Jubany in Vic, wird am 5. Oktober in L’Escala mit der Sardelle in Gold 2008 ausgezeichnet. Jubany erhält die begehrte Auszeichnung im Rahmen der Fiesta der Sardellen, die am 4. Oktober im Museum der Sardelle und des Salzes beginnt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch eine gastronomische Kampagne der Restaurants von L’Escala, die bis zum 19 Oktober dauert. Im Zentrum der Menüs steht das „Suquet“, der klassische Fischeintopf der Region.
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Das weltberühmte Restaurant El Bulli in Roses kündigte an, im Jahr 2009 seine Öffnungszeiten zu ändern. Es beginnt die Saison etwas später als bisher, um den 16 Juni, schließt dafür aber erst am 22 Dezember seine Pforten. |
Ryanair plant, während des Winters als Pilotprojekt zwischen einigen Städten Schnellverbindungen einzurichten, bei denen es kein Check-In am Flughafen mehr gibt und nur Handgepäck mitgeführt werden kann. Die Abflugzeiten liegen so, dass die Rückkehr am selben Tag bequem möglich ist. Insofern ist das Angebot besonders für Geschäftsreisende interessant. Zu den geplanten Verbindungen zählt auch Girona - Madrid.
Das Rathaus von Fortià kaufte das Geburtshaus der Königin Sibil·la, Gattin des Königs Pere el Cerimoniós, zeitweise Herrscher über Katalonien und Aragon. Das herrschaftliche Haus ist in einem baulich schlechten Zustand. Das Rathaus gedenkt es zu renovieren und kulturellen Zwecken zuführen. Dazu gehören auch Räumlichkeiten, die der einstigen Königin gewidmet sind.
Das Nationale Institut für Statistiken ((INE) )gab bekannt, dass in der Provinz Girona im Juli dieses Jahres 40,74% weniger Hypotheken erteilt wurden als im Vorjahr. Auch die Höhe der Hypotheken, im Durchschnitt 156.851 Euro, ist deutlich niedriger (-11,38%) als im Vorjahr.
Die Interessenvertretung der Eigentümer von Empuriabrava (AP) hat neue Geschäftsräume bezogen, in der Joan Carles I, Sector Peni. Publikumsverkehr ist von 9 h 30 bis 14 Uhr.
Auf der plaça Llevant in Roses wurden neue Bänke installiert, als Schlusspunkt der vorhergegangenen Renovierung des Platzes.
Vom 29. September bis 5. Oktober steht die Zitadelle von Roses im Zeichen der internationalen Woche der Pétanque. Innerhalb des Ortes wurden 187 Pisten installiert, es werden zwischen 2000 und 3000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.
Das Museum des Exils in La Jonquera zeigt vom 4. Oktober bis zum 31. Dezember Bilder des argentinischen Fotografen Gustavo Germano."Pedalada contra el canvi climàtic" (Radfahren gegen den Klimawechsel) nennt Llançà eine Aktion, die am 5 Oktober um 11 Uhr vor dem neuen Tourismusbüro am Ortseingang beginnt."Pedalada contra el canvi climàtic" (Radfahren gegen den Klimawechsel) nennt Llançà eine Aktion, die am 5 Oktober um 11 Uhr vor dem neuen Tourismusbüro am Ortseingang beginnt. Die teilnehmenden Radler brauchen keine Sportskanonen zu sein; die Reise geht von Tourismusbüro in den Ort, dann zum Hafen und wieder zurück.
Der touristische Zug zwischen Portbou und Figueres, eine Verbindung mit antiken Waggons und Lokomotiven, wird Realität.Der touristische Zug zwischen Portbou und Figueres, eine Verbindung mit antiken Waggons und Lokomotiven, wird Realität. Derzeit werden bereits Waggons restauriert, jetzt kam eine Dampflokomotive hinzu, die von der am 20 Januar 1978 eröffneten Zugverbindung Barcelona- Portbou stammt.
Katalonien empfing im August 1,9 Millionen ausländische Touristen und stellte hiermit 25 % des Tourismuskontingents von Spanien insgesamt. Trotzdem sind dies keine sehr erfreulichen Zahlen. Sie bedeuten schlichtweg, dass dieses Jahr im August 14,7% weniger ausländische Touristen kamen als im vorigen Jahr.
Der französische Konsul in Barcelona, Pascal Brice, zeigte sich indigniert, dass an keiner öffentlichen Schule in der Provinz Girona Französisch als Fremdsprache unterrichtet wird. Auch in ganz Katalonien bieten nur 16 Schulen Französisch als Lehrfach an. Nicht nur angesichts der Grenznähe erscheint dies tatsächlich paradox, da von Frankreich auch mit Abstand die meisten Touristen kommen.
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Am 27 September präsentiert Jesús Moix seine neue, vom Naturpark Cap de Creus inspirierte CD im Stadttheater von Roses, begleitet von 12 Orchestermusikern. Beginn des Konzertes ist um 22 Uhr, der Eintritt ist frei. |
Die Wirtschaftskrise zieht auch in Spanien ihre Kreise und wie immer bei Krisen gibt es auch Gewinner. Die Spanier gehen gern weiterhin auswärts essen, suchen sich jetzt aber eher preiswerte Lokale aus: In den letzten Monaten stieg der Umsatz der Fastfood - Lokale um etwa 30 %. 40 % der Spanier sind der Meinung, dass man dort billiger essen kann als zu Hause.
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Das Sabanci Museum in Istanbul (Türkei) zeigt in einer großen Retrospektive 30 Ölbilder, 114 Zeichnungen, 111 Gravuren und 12 Lithographien von Salvador Dalí. Es handelt sich hierbei um die erste von der Fundació Gala-Dalí (Figueres) organisierte Retrospektive außerhalb ihres Wirkungsbereiches. Bis zum Jahresende. |
Ryanair zeigt sich hoch zufrieden mit dem Erfolg ihrer Flugverbindung von Girona nach Granada. Seit ihrer Etablierung im September 2007 wurden über 100.000 Flüge gebucht.
Der Bürgermeister von Figueres, Santi Vila, kündigte an, dass die Stadt im Zuge der Wirtschaftskrise mehr öffentliche Aufträge ausschreiben will; konkrete Pläne hierfür nannte er jedoch noch nicht. Zugleich sollen die Gehälter von Politikern und Funktionären eingefroren werden. Auch die anderen Gemeinden des Empordà überlegen, wie sich der Situation anpassen können. Besonders die Rathäuser trifft die Krise massiv, da kaum mehr Anträge auf Baugenehmigungen gestellt werden und dadurch erhebliche Steuerausfälle entstehen.
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Der Rundweg (camí de ronda) von Port de la Selva in Richtung Llançà ist zu großen Teilen fertig. Bei schönem Wetter nutzen bereits viele den Weg zum Flanieren. |
Das Rathaus von Roses bittet seine Bürger und Gäste, die Abfälle bitte in den hierfür zugeordneten Containern zu entsorgen. Zuwiderhandlungen können mit bis zu 100 Euro geahndet werden.
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Die Eigentümervereinigung Associació de Propietaris d'Empuriabrava rät den Eigentümern von Ankerplätzen, vorerst nichts zu unterschreiben, was ihr Eigentum betrifft. So dürfte auch dort eine ähnliche Situation wie in Santa Margarida entstehen, wo hunderte Eigentümer sich weigern, den Plänen zuzustimmen, die an den Kanälen vor ihren Häusern eine öffentliche Zone etablieren sollen. Die Associació de Propietaris d'Empuriabrava hält in den nächsten Tagen im Hotel Xon’s in Empuriabrava Informationsveranstaltungen in fünf Sprachen ab, die mit Hilfe von Anwälten die rechtliche Situation erklären und gegebenenfalls helfen, Eingaben zu formulieren. |
In Cadaqués landete ein betrunkener Fahrer mit seinem Motorrad an der carrer Riba d'es Poal im Meer. Er trug keine schweren Verletzungen davon, muss sich jedoch vor Gericht verantworten. Er war nicht nur betrunken (0,83 Promille), sondern fuhr auch ohne Führerschein, zudem waren die Ausweispapiere des Kolumbianers nicht in Ordnung.
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Der Poesiewettbewerb Miquel Martí i Pol (1929 -2003) gibt am 27 September um 17 Uhr 30 in Colera die Gewinner bekannt. |
| Miquel Martí i Pol |
Der Bürgermeister von l'Escala, Estanis Puig (PSC), trifft sich in Kürze mit Vertretern des Umweltministeriums, um über den bedrohlichen Bauzustand der Strandpromenade zu debattieren. Von dort musste deswegen bereits der Wochenmarkt anderorts verlegt werden. Im Zuge dessen Renovierung soll auch der gesamte Weg von Empúries bis zum Strand Portitxol mit einem Aufwand von 1,4 Millionen Euro neu gestaltet werden.
Die Weinmesse von Figueres war die Initialzündung für eine Kampagne zum Sammeln von gebrauchten Korken, die dann wieder recycelt werden können. Bis jetzt wurden 120 Kartons verteilt, in denen die Korken gesammelt werden, 120 weitere sollen folgen.
Eine Putzfrau fand in einem Gebäude in Sant Pere Pescador in einem Karton ein ausgesetztes Baby. Das Mädchen, vermutlich zwischen 7 und 15 Tagen alt, wurde zunächst im Krankenhaus von Figueres untergebracht; es ist in gutem gesundheitlichem Zustand und soll bereits am Donnerstag entlassen werden. Die Polizei sucht nach den Eltern. Bisher haben sich schon zwei Paare gemeldet, die das Kind gerne adoptieren würden.
Die nächsten Events des Musikers Franz van de Geenen: 26 September 22h Bar "El Xupito" Empuriabrava. Franz&Frenz: Franz van de Geenen (p,v.), Santi Cholbi /dr), Salva Colas (cb). 28 September 12h und 17h in Ventallo, Sardanas mit der Cobla "La Cervianenca" .Die Temperaturen erlebten in den letzten Tagen einen deutlichen Rückgang, ganz hoch in den Pyrenäen kam es sogar zu den ersten Schneefällen.
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Castello d'Empuries verteilt derzeit einen gedruckten Leitfaden über die Vergangenheit und die Zukunft der Marina von Empuriabrava, konkret handelt es sich mehr oder weniger um die Nutzung der Anlegeplätze und die Rechte und Pflichten deren Eigentümer. Die Broschüre ist auch im Internet in den Sprachen Katalanisch, Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht. Unter http://www.castello.cat/interior/ca/675-128/guia-de-la-marina.html kann man die Version in der gewünschten Sprache als Pdf-Format downloaden. |
Roses nimmt die Autobuslinie zwischen dem Zentrum und den Urbanisationen Mas Bosca, Mas Matas und Mas Fumats wieder außer Betrieb. Die Linie war etabliert worden, weil die Einwohner der Urbanisationen dies gewünscht hatten. In der Folge allerdings benutzten sie den Dienst praktisch gar nicht; während sieben Monaten wurden nur 21 Fahrgäste gezählt.
Colera freut sich über den Erfolg des Informationspunktes, den die Gemeinde im Juli ins Leben gerufen hatte. Dort sind seitdem detaillierte Informationen über Wanderwege rund um den Ort erhältlich. Colera plant nun, diese zu beschildern.
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Die Kooperative Empordàlia, Zusammenschluss der Weinproduzenten von Roses, Pau und Vilajuïga, erwartet dieses Jahr eine Weinproduktion von 12 Tausend Hektolitern. |
Forscher der Universitäten Barcelona, Girona, Valencia und Augsburg fanden heraus, dass es an den Wochenenden in Spanien im Winter weniger regnet als während der Wochenmitte (Mittwoch, Donnerstag), sich dieser Effekt im Frühjahr jedoch umkehrt. Basis der Untersuchungen waren meteorologische Daten aus den Jahren von 1961 bis 2004. Laut diesen ist der Luftdruck im Winter an den Wochenenden höher und das Klima dadurch trockener. Ersten Vermutungen zufolge könnte hierfür menschliches Verhalten die Ursache sein, da an den Wochenenden die industrielle Produktion geringer ist und deswegen die Atmosphäre mit weniger Schadstoffen belastet wird.
Das Ecomuseu-Farinera in Castelló d'Empúries veranstaltet am 28 und 28 September Tage der offenen Tür, am Samstag von 10-13h und 16-19h und am Sonntag von 10.30-13.30h.
Die Altstadt von Castello d'Empúries ist vom 17 bis zum 19 Oktober der Schauplatz einer großen Ausstellung von über 30 regionalen Künstlern, unter dem Titel 1ª RUTA DE L'ART. Die Veranstaltung wird von der Malerin Anna M. Constanseu organisiert.
Während der Weinmesse auf der Rambla von Figueres wurden 7400 Tickets zum Weinprobieren verkauft. Die Organisatoren der Messe planen, diese in nächstem Jahr um einen Tag zu verlängern.
Die Landesregierung untersucht derzeit, wie der Verkehrsfluss zwischen Llançà und Figueres verbessert werden kann. Wahrscheinlich wird die Straße (N-260) vierspurig ausgebaut.
Obwohl schlechtes Wetter den Ablauf der Festa de la Sal von L'Escala beeinträchtigt hatte, verzeichnete diese guten Publikumszuspruch. Beim Schlusskonzert agierte die Gruppe cubà Maguey.
Die Yacht Drumstick (CN L'Estartit) gewann die von Port de la Selva und Llançà organisierte Regatta Intercubs Empordà 2008. Die Regatta fand unter schwierigen klimatischen Bedingungen statt.
Das „Marnató“, ein Lauf über 6 Kilometer vom Cap de Creus bis nach Cadaqués, gewann Daniel Serra in der Zeit von 1h31'17. Der Zweite, Francisco Pontana, gelangte sieben Sekunden später ans Ziel
Die Krise des Immobilienmarktes bewirkt auch im Empordà erste Veränderungen. Von einem deutlichen Nachgeben der Preise kann zwar noch nicht gesprochen werden, jedoch von einer Veränderung im Verhalten der Eigentümer. Noch vor kurzer Zeit war kaum langfristig vermieteter Wohnraum auf dem Markt, nun aber steigt dieses Angebot und das bewirkt wiederum, dass auch die Mieten nicht steigen.![]() |
Das Figueres dominierende ehemalige Militärfort Castell de Sant Ferran, eine der größten Befestigungsanlagen der Welt, geht nun doch nicht in naher Zukunft in den Besitz von Figueres über. Das Rathaus hatte im letzten Jahr angekündigt, beim Verteidigungsministerium einen entsprechenden Antrag zu stellen. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass die Verwaltung des Komplexes der Gemeinde vorerst zu teuer kommen würde. |
Seit dem 1. September wird Karton in Port de la Selva nur einmal pro Woche von den speziell hierfür installierten Containern abgeholt, nämlich jeden Freitag. Im Sommer war dies dreimal pro Woche der Fall. Das neue System ist in erster Linie für Geschäfte gedacht, die naturgemäß eine große Anzahl von Kartons entsorgen müssen.
Die Landesregierung (Generalitat) überwacht die Statuten und Zahlungsbedingungen, welche der Verwalter der Kanäle von Empuriabrava im Laufe der Gründung einer Eigentümergemeinschaft der Eigner von Ankerplätzen etabliert.
Die katalanischen Weinbauern schätzen, dass die Ernte dieses Jahr um 5 bis 10 % geringer ausfällt.
In Palau-saverdera ist der Apartmentkomplex Sun Village in der Urbanisation Can Isaac weiterhin brandheißes Thema. Im Jahr 2001 hatte das Rathaus die Baugenehmigung für 38 Wohnungen erteilt, obwohl auf dem Terrain nur der Bau eines Hotels genehmigt war. Nach diversen Gerichtsurteilen sollen die Apartments wieder eingerissen werden. Dies wiederum stellt die Gemeinde vor beträchtliche finanzielle Probleme, da sie in diesem Fall deren Eigentümer, in der Überzahl Ausländer, entschädigen müsste. Palau-saverdera versucht nun, im Nachhinein die Baugenehmigungen zu legalisieren.
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Das mittelalterliche Festival „Terra de Trobadors“ in Castello d’Empúries verlängert dieses Jahr seine Vorstellungen bis in die Nachtstunden. |
Vom 26 bis zum 28 September steht Portbou im Zeichen des deutschen Philosophen Walter Benjamin. Dieser war dort vor 68 Jahren unter ungeklärten Umständen verstorben.
Die Tourismusbüros von Llançà beantworten diesen Sommer über 23.000 Anfragen.
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Auf große Teile des Alt Empordà trifft immer noch das Dekret der Trockenheit im Stadium II zu. Die Partei ICV, im Rathaus von Figueres in der Opposition, moniert, dass einerseits die Bürger zum Wassersparen aufgefordert werden, anderseits die meisten Zierbrunnen der Stadt wie üblich in Betrieb sind. |
1210 Gäste erfreuten sich am Strand Riells in l'Escala an einem gigantischen Suquet, das in einer Pfanne von 2,5 Metern Durchmesser zubereitet worden war. Gerüchten zufolge soll dies einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde wert sein.
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Llançà ist mit dem Erfolg seiner Führungen “Descobreix el nostre territori” hochzufrieden. Im Durchschnitt nahmen 20 Gäste pro Führung das Angebot an. Auch im September und Oktober werden die Führungen fortgesetzt, jeweils samstags um 17 Uhr und sonntags um 11 Uhr 30. Anmeldungen in den beiden Tourismusbüros sind erforderlich. |
Der „Servicio de Control de Mosquitos” (salopp übersetzt mit Mückenkontrolle) für die Bucht von Roses und den Baix Ter hat in seinen Fallen zum ersten Mal im Alt Empordà Exemplare des „mosquito tigre“ (Tigermoskito?) entdeckt, sowohl in Roses als auch in L’Escala.
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Cadaqués verlängerte bis Ende September die Verkehrsbeschränkungen im alten Zentrum des Ortes. Ursprünglich sollte während des Sommers dort der Verkehr gänzlich unterbunden werden, dies hatte sich jedoch als nicht möglich erwiesen. |
Die Acústica von Figueres darf sich über sehr guten Zuspruch freuen. Nach ersten Schätzungen besuchten während 5 Tagen über 30.000 Zuschauer die Konzerte.
Figueres will im Rahmen der Aktion „Un ciutadà, un arbre“ (Ein Bürger, ein Baum) im Laufe der nächsten vier Jahre 4000 neue Bäume pflanzen. Die Aktion soll beginnen, wenn die Trockenheit zu Ende ist.
Offiziellen Aussagen zufolge werden weder in Empuriabrava noch in Santa Margarida irgendwelche Enteignungen stattfinden, weder von Grundstücksteilen noch von Liegeplätzen. Die Bürgervereinigungen, die sich bisher deswegen gebildet hatten, beklagen trotzdem mangelnde Klarheit betreffs des Procedere.
Auf der Landstraße von Figueres in Richtung Llançà auf der Höhe von Garriguella wird bald ein Radargerät zur Geschwindigkeitsmessung fest installiert. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 100 km/h.
Der Alt Empordà hat den Hochsommer hinsichtlich der Trockenheit einigermaßen gut überstanden. Wirkliche Engpässe gab es nicht, auch wenn die Trinkwasserqualität hier und dort zu wünschen übrig ließ. Um diese zu verbessern, öffnete Port de la Selva inzwischen zwei neue Brunnen, die bereits in letzten Jahr gebohrt worden waren. Sie fördern aus etwa 200 Meter Tiefe zwischen fünfzehn und zwanzig Kubikmeter Wasser pro Stunde.
Eine Gruppe von Restauratoren arbeitet derzeit im alten Gefängnis (XIV Jahrhundert) von Castello d’Empúries, um in der ersten Etage des Gebäudes Wandzeichnungen zu restaurieren.
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Am 3, 4 und 5 Oktober ist Portbou der Schauplatz der „Festa del Grafisme“.Am 3, 4 und 5 Oktober ist Portbou der Schauplatz der „Festa del Grafisme“ |
Speziell bei feuchtem Wetter waren die Stufen der Kathedrale von Castello d’Empúries bisher ziemlich glitschig, so dass die Gefahr des Ausrutschens bestand, besonders für ältere Leute. Das Rathaus ließ jetzt aber ein spezielles Produkt auf die Marmorstufen auftragen, welches diese Gefahr verringert
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Madrid und das Küstengesetz sehen sich betreffs Santa Margarida weiterhin als kompetent für dessen Kanäle. Bei diversen Versammlungen in Madrid scheint sich aber herauszukristallisieren, dass weder privates Eigentum angetastet werden soll, noch dass Enteignungen geplant sind. Auch bestehende Baulichkeiten sollen nicht demoliert werden. Insofern besteht weiter Unklarheit über das weitere Vorgehen und auch über dessen Sinn in der bisher praktizierten Form. |
Roses installierte entlang der Strandpromenade 9 Stationen, an denen Fahrräder in Gestellen „geparkt“ werden können, als Ermutigung, dieses Transportmittel interurban zu nutzen.
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Das Aquarellmuseum in Llançà behält noch bis zum 16 September seine Sommeröffnungszeiten bei: Dienstag bis Freitag von 19 bis 21 Uhr, Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 11 bis 13 und von 19 bis 21 Uhr. |
Das Umweltministerium gab bekannt, dass die Strände der Costa Brava auch derzeit, in der Hochsaison, sich in ausgezeichnetem Zustand befinden. Das Ministerium bezeichnete selbst die Medusengefahr als irrelevant für das Jahr 2008.
Das Rathaus von Cadaqués bildete eine Kommission aus mehreren Ratsmitgliedern, die sich mehr oder weniger des Themas der an den Bojen ankernden Boote in der Bucht annehmen soll. Der bisherige Verwalter der Ankerplätze, der Club Nàutic von Cadaqués, soll hierbei ein Mitspracherecht erhalten, jedoch nicht mehr die gleichen Kompetenzen wie bisher. Auch ist geplant, andere Organisationen wie etwa die Fischer oder die Hoteliers zu beteiligen. |
Die Herrenmannschaft des Ruderclubs Xon’s Rem Empuriabrava belegte in der katalanischen Liga der dritten Platz.
Das „Casa Forestal“ in St. Martí d’Empuries (L’Escala) zeigt bis zum 28. September eine Ausstellung über das hundertjährige Bestehen der Ausgrabungen von Empúries.
Das Rathaus von L’Escala beantragt bei der Landesregierung Hilfen für die fällige Reparatur der Strandpromenade. Diese ist in baulich so schlechtem Zustand, dass der Wochenmarkt von dort verlegt werden musste, nachdem im Mai ein Straßenreinigungsfahrzeug eingesunken war.
In Castello d’Empuries, speziell im Ortsteil Empuriabrava konstituiert sich derzeit eine neue politische Gruppierung, die vornehmlich aus dort wohnenden Ausländern besteht. Hauptmotiv hierfür ist die Unzufriedenheit der Besitzer von Ankerplätzen mit dem Agieren der Administrationen.
Castello d’Empúries versucht erneut, dem Problem der ambulanten Händler in den Straßen von Empuriabrava zu Leibe zu rücken. Das Rathaus hat deswegen auf der Strandpromenade einen offiziellen nächtlichen Markt ins Leben gerufen, der täglich von 18 bis 24 Uhr geöffnet ist. Die dort vertretenen Händler, bisher etwa 50 an der Zahl, müssen alle angemeldet und versichert sein und Gebühren abführen. Die Polizei unternimmt Kontrollen, um sicherzustellen, dass auf dem Markt keine gefälschten Markenartikel angeboten werden.
Am Strand La Rubina von Empuriabrava verwehren unterdessen Barrieren von 2,5 Metern Höhe den Wohnmobilen die Zufahrt. Das Rathaus will jedoch in der Nähe einen für Wohnmobile, Caravans und Bootsanhänger geeigneten Parkplatz einrichten.
| Im Zuge der Renovierung der Fischversteigerungshallen von Llançà, Port de la Selva und Roses sollen diese so gestaltet werden, dass Publikum den Versteigerungen beiwohnen kann, ohne deren Ablauf zu stören. | |
| Roses |
Die New York Times befasste sich in ihrer digitalen Ausgabe ausführlich mit der Costa Brava (http://travel.nytimes.com/2008/08/17/travel/17costa.html?ref=travel); das Resultat ist quasi eine Liebeserklärung an Spaniens einzige Küste, die sich im Gegensatz zu allen Küsten des Mittelmeers kaum verändert (Spain's unchanging Costa Brava). Laut der NYT sind die Fischerdörfer noch Fischerdörfer und die beste Tortilla gab es am Strand Grifeu in Llançà. Die Autoren schwärmen, natürlich, besonders von Cadaqués und Begur, haben aber auch ansonsten ihre Hausaufgaben ganz ausgezeichnet gemacht. Sehr lesenswert, aber eben nur in Englisch.
Wer sich einen Spanischen DSL- Anschluss (auf spanisch ADSL) zulegen möchte, sollte das Kleingedruckte beziehungsweise Kleingeschriebene im Internet sehr genau beachten. Die Anbieter kämpfen mit harten Bandagen, und dies meist zum Schaden der Kunden. Sucht man im Internet nach einem günstigen Anbieter, so findet man schnell ADSL für etwa 9,99 oder 17,99 Euro pro Monat. Der Preis gilt jedoch als Promotion nur für die ersten beiden Monate. Dann steigt der Preis flugs auf um die vierzig Euro pro Monat. Die Verträge sind meistens von langer Dauer und es ist kaum möglich, diese zu kündigen. Sollte man es trotzdem versuchen, geht dies meistens nur per Service-Telefon, und dies bedeutet, dass man sich auf langes, kostenpflichtiges Warten in der Schlange einstellen kann, trotzdem in der Regel vergeblich. Auch wer bereits einen Anschluss besitzt und eigentlich zufrieden ist, sollte regelmäßig die Rechnungen und Abbuchungen vom Bankkonto kontrollieren, besonders wenn es sich um einen Vertrag handelt, der freie Minuten zum Telefonieren ins Ausland einschließt. Einer der großen Anbieter stellte 1000 freie Minuten pro Monat in Aussicht, zum Preis von etwa 40 Euro inklusive ADSL. Dies funktionierte zunächst kurzfristig, dann aber erschienen die Gesprächsminuten ins Ausland auf der Rechnung und wurden abgebucht. Die Gesellschaft hatte ihre Konditionen geändert, dies auch auf bestehende Verträge angewandt und die Kunden in keiner Weise darüber informiert, weder per Post, E-Mail noch telefonisch. Reklamationen bleiben in der Regel fruchtlos. Was tun? Bei Neuanschlüssen genau durchlesen, was man abschließt. Bei bestehenden Verträgen gut kontrollieren und notfalls die Bank anweisen, die Abbuchungen nicht mehr zu gestatten. Uneingeschränkt empfehlen können wir aber weiterhin den call-by-call Service zum Telefonieren. Die Anmeldung kostet nichts und das Telefonieren wird um fast zwei Drittel billiger. Seitdem wir zum ersten Mal, vor etwa 6 Jahren, diese Empfehlung ausgesprochen hatten, hat uns deswegen keine einzige Beschwerde erreicht.
Roses installiert auf der Strandpromenade neue, unterirdische Müllcontainer. Insgesamt 76 Container sollen helfen, die Optik der Promenade zu verbessern.
Etwa 250 Personen, davon 150 Mitglieder des Club Nàutic, demonstrierten in Cadaqués gegen eine Entscheidung des Rathauses. Dieses will die Konzession für den Club Nàutic, die diesem die Verwaltung für die Bojen in der Bucht überlässt, nach dem 20 September nicht mehr verlängern. In Zukunft will das Rathaus selbst deren Verwaltung übernehmen.
Der Club Nàutic von l'Escala feiert dieses Jahr seinen vierzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass plant der Club, unter anderem, seine Gebäude radikal zu modernisieren. Entsprechende Anträge sind bei „Ports de la Generalitat“ eingegangen.
Der Bach rec del Molí versorgt normalerweise in Castello d'Empúries die umliegenden Gemüsegärten mit Wasser. Seit Juli ist dieser aber gänzlich ausgetrocknet. Das Rathaus sucht nun nach Lösungen.
In L'Escala wurde der Verein Untikesken gegründet, mit dem Ziel, die archäologischen Ruinen von Empúries zu unterstützen.
Laut der englischen Zeitung Daily Mail verlangt die eine 52 jährige, in London lebende Spanierin die Exhumierung der Leiche von Salvador Dali. Sie sei, so Pilar A., die Frucht einer Romanze wischen ihrer Mutter, einem Dienstmädchen, und dem weltberühmten Künstler; eine DNS-Analyse könne dies beweisen.
In Figueres wurde auf dem Messegelände das Freizeitzentrum „Laser Drome“ (plaça d'Europa) eröffnet. Es bietet auf 2500 Quadratmetern neueste Technologien an, die Betreiber hatten 2,5 Millionen Euro investiert.
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Die „Biblioplatja“ in Llançà an den Stränden im Hafen und Grifeu wurde von den Feriengästen gut angenommen. Im Juli wurden rund 3000 Nutzer registriert. Die Strandbibliothek offeriert Tagespresse und Wissenswertes über Llançà und im Schatten sitzen kann man dort auch. |
Bisher wurde der neue Veranstaltungsort des Musikfestivals von Cadaqués, der Olivenhain Sa Conca, vom Publikum positiv aufgenommen, ebenso die Hinwendung zur zeitgenössischen Musik.
Die Ortspolizei von Roses konfiszierte diesen Sommer bisher über 1,5 Tonnen Ware, die von ambulanten Händlern verkauft werden sollte. Meistens handelt es sich um gefälschte Markenware.
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Sant Pere Pescador wurde von der „Agencia Catalana de l’Aigua” attestiert, dass die Qualität seines Meerwassers im Juli exzellent war. |
Portbou gestaltete ein altes Ambulanzfahrzeug derart, dass es bis zu sechs behinderte Personen chauffieren kann. Das Rathaus trägt hiermit dem Umstand Rechnung, dass viele Straßen und Plätze des Ortes für Behinderte schwer zugänglich sind. Zunächst soll das Fahrzeug zweimal pro Woche zur Verfügung stehen, etwa für den Besuch des Wochenmarktes. Geplant ist aber auch, das Auto auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.
Peralada installierte kürzlich neue Holzbänke im Ortszentrum, konkret in der Straße Viella und auf der Plaça del Pont.
Am letzten Donnerstag, dem Markttag von Figueres, registrierte der Park + Bus- Service 420 Benutzer, neuer Rekord.
Der Alt Empordà steht kurz vor der Weinernte. Als erste Sorte wird der Chardonnay geerntet. Die Weinbauern erwarten einen guten Jahrgang, jedoch nicht so gut wie im Jahr 2007, wegen der starken Regenfälle im Mai.
Wer in Empuriabrava auf Post wartet, hat ziemlich schlechte Karten. Täglich gehen im Sommer zwischen 4000 und 15000 Briefe als unzustellbar zurück. Die kurzfristig engagierten Postboten kennen sich im postalisch schwierigen Terrain von Empuriabrava kaum aus, erschwerend kommt hinzu, dass die Feriengäste in der Überzahl ihre Wohnungen nur mehr für die Dauer von ein oder zwei Wochen buchen. Dem Rathaus in Castello d’Empúries sind aber die Hände betreffs der Situation weitgehend gebunden, da allein die Post für den Dienst zuständig ist. Diese plant nun zudem, keineswegs zur Freude des Rathauses, ein einziges Zentralbüro in Empuriabrava zu installieren. Dies würde bedeuten, dass Castello selbst ohne eigenes Postamt ist.
Das Rathaus von Castello d’Empúries und der Konzessionär der Kanäle von Empuriabrava einigten sich über die Statuten der neuen Eigentümergemeinschaft der Besitzer von Liegeplätzen. Im Kostenvoranschlag von 2009 bis 2013 ist ein wichtiger Punkt die Renovierung der Fußgängerbrücken über die Kanäle. Betroffene können und sollten sich möglichst bald im „centre cívic“ in mehreren Sprachen über ihre Rechte und Pflichten aufklären lassen. Im Rathaus von Castelló sind sich alle politischen Gruppierungen einig, dass die Prozeduren mit den kleinst möglichen Belastungen für die Betroffenen ablaufen sollen. Sie zeigen sich aber indigniert, dass sich die katalanische Landesregierung des Themas bisher kaum ernsthaft angenommen hat.
Die amtliche Politik sagt, dass die Registrierung und die Zahlung der Gebühren obligatorisch sind, wenn man seine Rechte zu ankern weiterhin in Anspruch nehmen möchte. Ihre Website Adresse ist: www.marinaempuriabrava.com Telefon: +34 972 45 12 39. Adresse: Capitania, Av. de la Capitania, s/n, 17487 Empuriabrava.
Die Gebühren für 2008 werden nach der Folgenden Berechnung erstellt. Länge x Breite = m2 x € 15.00 = jährlicher fälliger Betrag. Ein Beispiel für einen Ankerplatz von 12m, [für ein längeres oder kürzeres Boot ändern Sie einfach die Länge der Gleichung]. Es wird angenommen , dass jeder Ankerplatz einen 3m breiten Kanalraum benutzt. Ein 12-Meter-Boot x 3 [angenommen] misst 36 x 15 = 540.00 €. Ein 20% Diskont wird für Zahlungen vor dem 30-09-08 angeboten.
Wie häufig der Fall, besonders wenn Geld und Steuern betroffen sind, und auch wegen mangelnder Klarheit des Prozesses, gibt es eine Oppositionsgruppe gegen die neuen Ankergebühren. Diese Gruppe ist die „Vereinigung der Inhaber in Empuriabrava.“ Ihre Website ist: www.ap.empuriabrava.com Telefon: +34 606 659 602.
Der Park + Bus - Service auf dem Messegelände von Figueres zeigt erste Früchte. Durchschnittlich parken dort derzeit 215 Autos pro Tag, deren Insassen sich dann von dem Gratisbus in die Innenstadt fahren lassen.
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Der italienische Architekt und Galerist Lanfranco Bombelli Tiravanti starb in Cadaqués im Alter von 87 Jahren. Er war Gründer der Galerie Cadaqués und stellte mit Künstlern wie Max Bill, Marcel Duchamp und Jasper Johns als erster in Spanien Werke der internationalen Avantgarde aus. |
Der Club Nàutic von Llançà begann, Segelkurse für behinderte Personen anzubieten.
Der Speiseeisproduzent Gelats Dino aus Empuriabrava öffnet 2009 im Norden von China eine Fabrik.
Wegen der Trockenheit geben die Brunnen von La Vajol und Vilamaniscle nicht mehr genügend Wasser ab, um die Bevölkerung zu versorgen; deswegen werden jetzt Zisternen mit Wasser an die Wasserdepots angeliefert und von dort in das Leitungssystem eingespeist.
Roses bietet seinen Gästen gratis Strandaerobic an. Montag, Mittwoch und Freitag um 11 und 18 Uhr in Santa Margarida, vor dem Hotel Monterrey; Dienstag, Donnerstag und Samstag am Strand Salatar, neben dem Hotel Marítim, ebenfalls um 11 und 18 Uhr.
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An den Stränden La Farella und Grifeu in Llançà wurde wegen Medusengefahr kurzfristig die rote Fahne gehisst; allgemein muss jedoch gesagt werden, dass sich die Präsenz der Medusen in unseren Gewässern in Grenzen hält, trotz des heißen Wetters. |
Drei Fallschirmgleiter landeten auf dem Hauptstrand von Port de la Selva, sehr zum Missfallen der Badegäste. Bei der Aktion wurde ein Kind leicht verletzt, ein Gleiter beschädigte das Häuschen, in dem die Rettungskräfte untergebracht sind. Das Rathaus forderte die Veranstalter von Sprüngen per Fallschirmgleiter auf, dass sie sich während des Sommers wegen der zahlreichen Badegäste andere Orte zum Landen suchen als den Strand
Vertreter von diversen Gemeinden und Club Nautics besuchten zu Studienzwecken den schwimmenden Ponton in Roses; dieser wurde erst kürzlich als Pilotprojekt installiert. 46 Boote können dort festmachen, er kann, wenn außerhalb der Saison die Nachfrage geringer wird, wieder demontiert werden.
In dem Alt Empordà gilt weiterhin wegen der Trockenheit der Ausnahmezustand 2 betreffs Wasserknappheit. Da der Staussee von Boadella nur zu 31 % gefüllt ist, dürfte sich daran während des Sommers kaum etwas ändern.
Bisher hatten die Feuerwehrleute im Alt Empordà wenig zu tun. Statistiker sprechen hinsichtlich der Waldbrände von den besten Werten seit 16 Jahren. Bis Ende Juli mussten lediglich 5 kleinere Brände gelöscht werden.
Roses installiert um seine Urbanisationen herum Brandschutzkorridore von 25 Metern Breite; innerhalb dieser darf sich kein brennbares Material befinden. Die Maßnahme gilt für alle Gebäude, die weniger als 500 Meter von Waldgebiet entfernt sind.
Etwa 500 Chinesen erlebten im Ditan-Park von Peking (wahrscheinlich) zum ersten Mal eine Sardana mit 12 katalanischen Tänzern und einer Cobla (Sardanaorchester), präsentiert von der „Fundació Universal de la Sardana“ (FUS).
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Innerhalb eines Jahres sank die Anzahl der in Katalonien verkauften Wohnungen dramatisch: Bei Neubauten um 21,1%, bei Wohnungen aus zweiter Hand um 43,6%. Dies hat auf das wirtschaftliche Leben der Region sicher einschneidende Konsequenzen, sollte aber auch zum Umdenken anregen. In der letzten Zeit schickten sich die Baukräne an, Pinien und Olivenbäume als die traditionellen Wahrzeichen der Mittelmeerküste zu ersetzen. Der renommierte und viel gelesene französische Reiseführer „Le Routard“ bezeichnete in seiner neuen Ausgabe einen Küstenort, den er bisher stets mit Attributen wie „Sympathisches Fischerdorf mit familiärem Ambiente“ versehen hatte, kurzerhand als „cité beton“, Betonwüste. Dies mag im konkreten Fall zwar etwas übertrieben sein, sollte aber doch als Warnschuss betrachtet werden, denn unsere Region lebt zwar nicht ausschließlich vom Tourismus, aber sie verdankt ihm ihren Wohlstand. |
Das Waldbrandrisiko im Alt Empordà wird von den Experten weiterhin als besonders hoch eingeschätzt. Trockenheit, hohe Temperaturen und Windböen sind ein ideales Klima, um ein kleines Feuer sich schnell ausbreiten zu lassen. Bisher blieb dieses Jahr unsere Region indessen verschont, abgesehen von einigen kleinen Bränden, die die Feuerwehr problemlos löschen konnte.
Kommt man nach Cadaqués, wird man am Ortseingang von einer Statue empfangen, die anhand einer von Salvador Dalí stammenden Skizze hergestellt worden war, und dann geht es weiter in oder durch den Ort immer mit viel „Dalí“, so auch im Museum von Cadaqués: Enrique Sabater, Sekretär von Salvador Dalí zwischen 1972 und 1981, zeigt Reciprocidades, eine kleine Auswahl von Fotografien und Objekten aus Dalis täglichem Leben. Das diesbezügliche Privatarchiv von Sabater umfasst über 20.000 Elemente. |
Das Hostal L’Arola, am Ortseingang von Port de la Selva direkt am Strand gelegen, soll seit Jahren der Verlängerung der Strandpromenade weichen. Die Eigentümer des Hotelchens akzeptieren im Prinzip die hierfür nötige Enteignung, akzeptieren aber nicht die bisher angebotene Entschädigung. Diese beträgt 300.000 Euro, der Anwalt der Eigentümer bezeichnet diese Summe als üblichen Preis für eine Wohnung mit Meeresblick, jedoch nicht für ein Terrain von 2000 Quadratmeter samt Hotelgebäude.
Restauratoren fanden im Inneren des „Creu de Vilabertran“, dem ältesten Prozessionskreuz von Katalonien, Dokumentfragmente in Latein und Katalanisch; diese belegen, dass das Kreuz am Ende des XIII oder Anfang des XIV Jahrhunderts entstanden war. Die Dokumente werden jetzt restauriert und später im katalanischen Nationalarchiv aufbewahrt.
Der Stromversorger Fecsa Endesa verlegte in Cadaqués in den Straßen Font Vella, Quima Jaume und Unió de Cadaqués neue unterirdische Stromleitungen; diese verbessern nicht nur dort, sondern auch in weiten Teilen des Ortes die Versorgung mit elektrischer Energie. Konkret bedeutet dies: Weniger Stromausfälle.
Sant Pere Pescador startete eine Kampagne, die seine Einwohner ermuntert, ihre organischen Abfälle selbst zu kompostieren.
Roses will nach dem Sommer einen Ideenwettbewerb starten, um alle Verkehrskreisel des Ortes mit Skulpturen zu verschönern. Das Rathaus plant weiterhin, den Rasen der Verkehrskreisel durch andere Pflanzen zu ersetzen, die weniger Wasser benötigen.
Ferienwohnungen direkt am Meer zu mieten ist während der Sommermonate ein kostspieliges Vergnügen. San Sebastián im Baskenland ist hierbei Spaniens Spitzenreiter, auf den Monat hochgerechnet kostet die Miete dort um die 5200 Euro für eine Wohnung mit 65 Quadratmetern. Zu den relativ eher preiswerten Küstenorten gehört Roses, mit Preisen unter 4000 Euro.
Die Prostitution entlang der Landstrasse N II stellt die Anrainergemeinden seit geraumer Zeit vor Probleme. Zwar konnte diese durch massiven Polizeieinsatz während des Winters etwas eingedämmt werden, seit dem Sommerbeginn sind aber entlang der Straße wieder zuhauf meist junge Ausländerinnen stationiert, die dort ihrem Gewerbe unter eigentlich unzumutbaren Bedingungen nachgehen. Den betroffenen Bürgermeistern, die allesamt einen Imageverlust ihrer Orte befürchten, sind aber mehr oder weniger die Hände gebunden, da eine klare gesetzliche Regelung aussteht.![]() |
In der Bucht von Roses wurde, vorerst als Pilotprojekt während des Sommers, ein schwimmender Ponton für 46 kleine Boote bis sechs Meter Länge installiert. Bisher machte dort aber nur ein einziges Boot regulär, das heißt bezahlend, fest; und auch das nur während eines Wochenendes. Insofern scheint sich auch dort eine Tendenz festzuschreiben, die an der Costa Brava zur Regel werden könnte, falls die Administrationen nicht umdenken. Diese gehen einerseits von einem sich immer weiter steigernden Bedarf an Ankerplätzen aus, wollen aber nicht begreifen, dass die Bootseigner hierfür keine Preise bezahlen wollen, die den Leistungen nicht angemessen sind. Der Effekt könnte nicht nur sein, dass die Bootseigner ihr Boot hinfort verärgert zu Hause lassen, sondern auch, dass sie sich für ihre Ferien mit Boot dorthin begeben, wo sie sich auch willkommen geheißen fühlen und ihr Boot zu angemessenen Preisen festmachen können. |
| Llançà, La Farella, 22.07.2008 |
Auch in den „Marinas“ wie Empuriabrava oder Santa Margarida macht sich über die Administrationen und deren Preisvorstellungen einiges an Unmut breit, hier handelt es sich aber nicht nur um 46 Ankerplätze auf einem schwimmenden Ponton oder um ein System vom Mietbojen in Buchten, das Spötter bereits als besonders ökologisch bezeichnen, da dort jetzt keine Boote mehr ankern.
Der Sporthafen von L’Escala erhielt die Zertifikate ISO 9001 und 14001; diese attestieren exzellente Qualität und Umweltfreundlichkeit der Anlagen.
In Figueres stieg die Anzahl der Personen, die die städtischen Nahverkehrsbusse benutzen, um 12 %. Figueres plant in naher Zukunft den Einsatz eines Busses mit Elektroantrieb. Leider, so kann man es kaum anders sagen, wird der Park+Bus-Service vom Messegelände in die Innenstadt aber kaum genutzt.
Während des Sommers operieren an der Costa Brava 20 Boote, die Abfälle und feste Materialien aus dem Meer fischen; 15 Boote werden in Küstennähe eingesetzt, fünf auf hoher See.
Die „Agència Catalana de l'Aigua” gab bekannt, dass sich die Strände der Costa Brava allesamt in gutem bis bestem Zustand befinden; Medusen wurden nur sporadisch angetroffen.
Wegen starken Tramontanas während der letzten Tage ist das Risiko von Waldbränden im Alt Empordà ziemlich hoch.
23 Boote nahmen in Port de la Selva an der Regatta « Trofeu Far de Sarnella » in den Klassen Optimist und Obert teil: Die Gewinnerin Marina López kommt vom Club Nàutic Llançà.
Die Bibliothek « Fages de Climent » in Figueres nimmt sich der sprachlichen Minderheiten der Bevölkerung an und bietet Bücher und Zeitungen in Arabisch, Russisch, Polnisch und Bulgarisch an.
Cadaqués nimmt den geplanten Busbahnhof doch nicht noch diesen Sommer in Betrieb, um den akuten Parkplatzmangel für Privatfahrzeuge nicht zu verschärfen.
In Empuriabrava konstituiert sich derzeit ein Verein zur Vertretung der Interessen der Eigentümer von Ankerplätzen. Der Verein will Klarheit schaffen über den legalen Status und die Rechte sowohl der Eigentümer als auch des Verwalters der Kanäle, der Firma Port d'Empuriabrava, S.A. Diese verlangt von den Eigentümern, dass sie sich bei der Firma registrieren lassen, was bereits, wie meist, mit Kosten verbunden ist. In der Folge fallen dann weitere Kosten an für den Unterhalt der Kanäle an. Die meisten Eigentümer ihrerseits sind aber bereits beim „Registre de la Propietat“ als solche registriert. Viele von ihnen halten daher das Vorgehen von Port d'Empuriabrava, S.A, einer privaten Firma, als nicht konform mit der Gesetzgebung.
Für drei Euro gibt es in Castello d’Empúries ab sofort ein Ticket, das zum Besuch de mittelalterlichen Gefängnisses, des Ecomuseu-Farinera, des Parc Natural dels Aiguamolls und des Pfarreimuseums berechtigt.
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La Jonquera eröffnete sein neues Rathaus im ehemaligen Gebäude “Hostal de la Plaça”; die Umbauarbeiten hatten 1.235.859 Euro gekostet. |
Llançà hat eine neue Wi-fi-Zone auf der Strandpromenade im Hafen etabliert. Bisher war das Internet per Wi-fi nur auf der plaça major im Ort zu erreichen.
Unter dem Namen NITS D'ESTIU '08 bietet Port de la Selva diesen Sommer eine Reihe von Konzerten populärer Musik an.
Sant Pere Pescador verteilt an seine rauchenden Strandgäste kostenlos wieder verwertbare Aschenbecher; sie sind im Tourismusbüro erhältlich.
Die katalanische Dependance von Greenpeace kritisiert heftig, dass in der Provinz Girona 433 neue Ankerplätze geplant sind, obwohl bereits 23.340 vorhanden sind. Ein besonderer Dorn in den Augen der Umweltschützer ist Roses; dort sollen die Hafenanlagen soweit vergrößert werden, dass dort auch Kreuzfahrtsschiffe anlegen können.
Der Bürgerverein Antimolins aus Portbou und Colera wurde gegründet, um den Bau des Windgeneratorenparks Tramuntana im Gebiet ihrer Gemeinden zu verhindern. Da die Landesregierung diese Pläne aber gutheißt, wendet sich Antimolins jetzt an die EU mit einer Anzeige, weil das Projekt nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Castelló d'Empúries und Empúriabrava hat seinen Stadtplan aktualisiert. Die neuen Pläne mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren sind in den Tourismusbüros erhältlich.
Figueres will mit einer Informationscampagne die Bürger von Castelló und Roses dazu bewegen, ihre Autos bei einem Besuch von Figueres außerhalb auf dem Messegelände zu parken. Von dort aus können sie dann gratis mit dem Busdienst Park&Bus in die Innenstadt gelangen. Gilt natürlich auch für Jedermann.
Im Alt Empordà als einzige Region Kataloniens gilt wegen Wasserknappheit weiterhin der Ausnahmezustand II. Schwimmbäder dürfen deswegen nicht über die Wasserleitung neu gefüllt werden. Die meisten Gemeinden gestatten allerdings, den Wasserstand bereits gefüllter Schwimmbecken durch Zufuhr von Wasser auf Niveau zu halten.
Die Polizei von Castello d’Empúries hat ihren Fuhrpark renoviert. Es wurden fünf neue Autos der Marke Skoda angeschafft, alle per Leasing.
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Der Sporthafen von Llançà wurde mit der blauen Fahne ausgezeichnet. Diese attestiert exzellente Qualität und Umweltverträglichkeit. |
Einem der bekanntesten Bauunternehmer Spaniens, Francisco Hernando, droht die Insolvenz. Als die Geschäfte noch gut liefen, währen des Immobilenbooms der letzten Jahre, hatte Hernando bei der italienischen Werft CRN die 60 Millionen Euro teure Yacht "Clarena II" bestellt. Nun kann er diese nicht bezahlen, die Werft sucht händeringend einen neuen Käufer für das Luxusschiff.
Das Kulturzentrum der Zitadelle von Roses zeigt die Ausstellung “La Costa Brava abans de la Costa Brava” (Die Costa Brava vor der Costa Brava). Es handelt um Fotos aus den Jahren zwischen 1915 und 1936.
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Mit dem Beginn des Sommers startet Llançà unter dem Namen „LlançÀctivitat ‘08“ eine Reihe von Veranstaltungen für Gäste jeden Alters, die meisten von ihnen sind gratis. Seit dem 4 Juli verkehrt auch wieder der Llançà Bus; dieser bringt die Feriengäste von diversen Haltestellen in der Altstadt und im Häfen an die Strände des Ortes. |
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„Roses Escena Musical“ (REM) heißt ein neues Projekt des Rathauses von Roses. Es bündelt die Konzerte des Sommers, 30 an der Zahl, zu einer Einheit. Zu den Großereignissen des Sommers zählen das Bluesfestival und das Festival der Gitarren.
Am 8 Juli beginnt Sant Pere Pescador mit seinem Programm „Nits d’Estiu“ (Sommernächte), eine Reihe von Veranstaltungen unter freiem Himmel: Konzerte, Theater, Kino und das traditionelle Musikfestival in der Kirche.
Parallel zum Musikfestival gibt es in Peralada auch eine Reihe von bescheideneren Konzerten, den „XII Cicle Claustre de Sant Deomènenc“, beginnend am 13 Juli mit Havaneras des Chors „Els Pescadors de l’Escala“.
Kitesurf ist inzwischen in Katalonien untersagt, lediglich in Sant Pere Pescador kann man diese Sportart noch praktizieren, weil die Gemeinde hierfür eine Lizenz erworben hat. Die Sportler sind allerdings einigen Auflagen unterworfen. Sie müssen eine Versicherung vorweisen können und eine Pauschalgebühr bezahlen. Viele halten sich nicht daran, dadurch wird die Zukunft des „Kite“ auch in Sant Pere Pescador in Frage gestellt.
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Das Museum von Cadaqués eröffnete am 5 Juli seine Sommerausstellung mit dem Titel „Salvador Dalí/ Enrique Sabater“. Die Schau dokumentiert das enge Verhältnis von Dalí und Sabater, der ihm von 1968 bis 1980 als rechte Hand diente, mit zum Teil unveröffentlichten Fotos und Erinnerungsstücken an die Zusammenarbeit. |
| Cadaqués, Casa Dalí |
Eine Studie ergab, dass der Bau der geplanten Hochspannungsleitung (MAT) über die Pyrenäen etwa einer Million Bäumen das Leben kosten wird.
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70 % der Haushalte des Stadtkerns von Palau-saverdera können bereits an das Stadtgas angeschlossen werden. Bisher wurden 3.505 Meter Gasleitungen verlegt. |
| Palau-saverdera, Rathaus |
Seitdem das Punktesystem eingeführt wurde, verloren in der Provinz Girona 278 Autofahrer ihren Führerschein. Die häufigsten Verkehrsverstösse waren Überschreiten der Geschwindigkeit oder des Alkoholpegels sowie das Benutzen des Handys beim Autofahren. Das System gibt den Autofahrern 12 positive Punkte. Je nach Schwere des Vergehens werden Punkte abgezogen, bei null Punkten ist der Führerschein weg. Besonders umsichtig Autofahren sollten Fahrer mit spanischem Fahrzeug und ausländischen Führerschein; nach Verkehrsverstößen können diese eventuell aufgefordert werden, ihren Führerschein gegen einen spanischen Führerschein einzutauschen.
Das Rathaus von Roses gab bekannt, dass die archäologischen Ausgrabungen in der Zitadelle bis ins Jahr 2016 fortgeführt werden.
Im historischen Zentrum von Castello d’Empúries sind derzeit einige Straßen gesperrt, weil dort die Bepflasterung repariert wird. Die Polizei sorgt aber für Umleitungen.
Unter Umständen kann der geplante Windmühlenpark Tramuntana in Portbou und Colera auch gebaut werden, falls die Gemeinden definitiv ihre Zustimmung verweigern. Die Landesregierung erklärte das Projekt als von öffentlichem Nutzen (utilitat pública), dies bedeutet, dass die Interessen oder Wünsche der Gemeinden hinten anstehen. Die Bürgervereinigung „Cívica Antimolins“ sucht nun nach neuen Wegen, um den Bau der Windgeneratoren zu verhindern.
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Das Hotel L’Arola am Strand von Port de la Selva ist wiederum im Gespräch. Da die geplante neue Strandpromenade von Port de la Selva bis hin zum Rundweg „cami de ronda“ in Richtung Llançà reichen soll, wird ein Abriss des im Jahr 1886 gegründeten Hotels wohl unausweichlich. Dem dürften aber noch komplizierte, vielleicht sogar lang dauernde juristische Prozeduren vorangehen. |
Im Empuriabrava wurde ein Schwimmbadbesitzer mit einer Geldstrafe von 700 Euro belegt, weil er sein Schwimmbad aus der Wasserleitung gefüllt hatte.
Das Rathaus von Figueres stellte die Poster vor, die Figueres als katalanische Kulturhauptstadt des nächsten Jahres präsentieren.
Der Alt Empordà ist weiterhin die einzige Region der Provinz Girona, in der der Ausnahmezustand 2 betreffs des Wassermangels herrscht. Deswegen dürfen die privaten Schwimmbäder auch weiterhin nicht mit Trinkwasser aus der Wasserleitung gefüllt werden. In Roses und Castello d’Empúries (Empuriabrava), dort gibt es mehr als 3000 Schwimmbäder, können diese aber mit Meerwasser gefüllt werden. Die Schwimmbadbesitzer müssen nur die Transportkosten übernehmen. Roses nimmt dazu ab dem 1 Juli eine Auffanganlage im Hafen in Betrieb. In Llançà und Port de la Selva kann Wasser aus der Kläranlage zum Füllen der Schwimmbäder benutzt werden. Allerdings betreffen diese Maßnahmen die Überzahl der Besitzer von fest installierten Schwimmbädern nicht, da diese noch vom letzten Jahr gefüllt sind.
Der katalanische Club der Nudisten besuchte die Ruinen von Empúries, nackt natürlich. Selbst der Führer passte sich dem Anlass an und ließ ausnahmsweise die Hüllen fallen.
Die Feuerwehren der Provinz Girona verstärkten ihr Personal während des Sommers um 25 %, um gegen Waldbrände besser gewappnet zu sein.
Die beiden Eigentümer des Katamarans L'Oca aus Banyoles traten freiwillig eine dreijährige Gefängnisstrafe an. Die „Oca“ war auf dem See von Banyoles unter tragischen Umständen gesunken, bei dem Unglück verloren 22 französische Touristen das Leben.![]() |
Die Galerie Taller Fort in Cadaqués eröffnet am 28 Juni wiederum die „Mini Print“, jetzt schon zum 28 Mal. Die Ausstellung zeigt Gravuren im Miniformat, dieses Jahr nehmen 657 Künstler aus 54 Ländern und 5 Kontinenten teil. |
Der Bergführer Jordi Pau Caballero begann in Sant Martí d’Empúries (L’Escala) eine lange Reise zu Fuß. Sie führt ihn über 1389 Kilometer bis nach Galizien. Er will hiermit nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit erproben, sondern unterwegs auch mit dem "Manifest de l'aigua" (Manifest des Wassers) für einen neuen, vernünftigen Umgang mit dem Wasser werben.
Bei der « Illa Mateua » in l'Escala geschah ein tragischer Unfall. Ein 63-jähriger Barcelonese verstarb, als er dort seinem Hobby, dem Tauchsport, nachging. Er war allein unter Wasser, während seine Frau am Strand auf ihn wartete. Während des Tauchgangs bekam er gesundheitliche Probleme und konnte nicht mehr lebend die Oberfläche erreichen. Er wurde von einem Fischerboot geborgen.
Der Bau des größten Windtunnels der Welt für Fallschirmspringer in Empuriabrava scheint vorerst in Frage gestellt. An sich sollten die Arbeiten im September dieses Jahres beginnen, es mangelt jedoch derzeit an der Finanzierung der notwendigen neuen Stromleitungen.
Schätzungen zufolge gaben im letzten Jahr 30 % der Immobilenagenturen von Figueres ihre Geschäftstätigkeit wieder auf. Es handelt sich in der Überzahl um kleine Agenturen, die während des Immobilienbooms der letzten Jahre erst damit begonnen hatten. Inzwischen sind aber nicht nur die Preise für Wohnungseigentum deutlich gefallen, teilweise um bis zu 12 %, auch das Angebot übersteigt bei weitem die Nachfrage.
Ständig dort lebende Bürger müssen im Rathaus von Roses ihre Haustiere registrieren lassen. Es gilt eine Frist von drei Monaten nach Erwerb des Haustieres. Inzwischen haben etwa 500 Bürger ein Schreiben des Rathauses erhalten, mit der Aufforderung ihre Tiere registrieren zu lassen. Sollten diese der Aufforderung nicht nachkommen, droht ihren eine Geldstrafe bis zu 150 Euro. Personen, die kein Haustier besitzen, jedoch eine solche Aufforderung erhalten haben, sollten dies dem Rathaus melden.Die Organisatoren der Landschaftsmesse (Fira del Paisatge) von Palau-saverdera regen an, den grünen Weg zwischen Garriguella, Vilajuïga, Pau, Palau-saverdera und Roses derart zu gestalten, dass dieser auch von körperlich behinderten Personen benutzt werden kann.
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Der Verwalter der Kanäle von Empuriabrava, Port d'Empuriabrava S.A, gab bekannt, dass alle Eigner von nicht registrierten Ankerplätzen sich in einer nicht legalen Situation befinden. In diesem Fall kann der Verwalter Dienstleistungen verweigern, die ansonsten zu seiner Kompetenz gehören. |
Sämtliche Strände von Castelló d’Empúries wurden von der für das Wasser zuständigen ACA als mit exzellenten sanitären Eigenschaften der Wasserqualität ausgezeichnet.
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Am Tourismusbüro von Llançà am Ortseingang gibt es neuerdings Fahrräder zu mieten, vorerst bis zum Ende des Sommers; sollte sich die Aktion als Erfolg erweisen, wird sie auch im Winter fortgesetzt. |
Im Rathaus von Roses steht ab sofort ein Angestellter für die Belange von Neubürgern aller Nationalitäten bereit.
Aller Wahrscheinlichkeit nach gibt es diesen Sommer wegen des Wassermangels in L’Escala keine öffentlichen Süßwascherduschen für die Badegäste.
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Lastwagen mit hoher Tonnage dürfen in Cadaqués nicht mehr entlang des Meeres verkehren; das Rathaus sieht diese Maßnahme als notwendig an, weil der Straßenbelag in äußerst schlechtem Zustand ist. Das Umweltministerium hat für dessen Reparatur bereits grünes Licht gegeben, wann diese Arbeiten ausgeführt werden, ist aber bisher noch ungewiss. |
Der belgische Autor Stan Lauryssens, einst Salvador Dalís Nachbar in Cadaqués, stellt sein Buch "Dalí y yo" der Öffentlichkeit vor. Es erscheint in 32 Sprachen, bisher aber nicht in Katalanisch. Das Buch birgt brisanten Stoff: Lauryssens bezeichnet sich selbst als Fälscher von Werken Dalís, jedoch nur als Glied einer Kette von Fälschern und Verkäufern, die mit Wissen von Salvador Dalí weltweit operierten. Seiner Einschätzung nach sind 75 % der Bilder Dalis in den Museen Fälschungen. Die „Fundació Gala - Salvador Dalí“ erwägt legale Schritte gegen den Autor und sein Buch. Dieser suche, so die Stiftung, lediglich den Skandal, um sein Buch besser zu vermarkten.
Nach der zweiten Phase seiner Restaurierung präsentiert das Ecomuseu-Farinera von Castello d’Empúries die Ausstellung über die Mehlmühlen des Alt Empordà.
Ein neues Gesetz schafft Klarheit, wie und wo Wohnmobile parken dürfen. Die Wohnmobile werden in Spanien rechtlich den Pkws gleichgestellt und können deswegen jetzt parken, wo dies erlaubt ist und brauchen nicht mehr Probleme mit lokalen Autoritäten zu befürchten. Das Gesetz differenziert zwar zwischen „Parken“ und „Kampieren“, sorgt aber trotzdem für Rechtssicherheit für die hier durchaus willkommenen Eigentümer von Wohnmobilen. Den Ortschaften entlang der Küste stellt dies auf Dauer im Sommer jedoch einige logistische Probleme. Roses bereitet sich bereits auf die neue Situation vor. Das Rathaus plant, auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes „Bahia“ ein großes Terrain für Wohnmobile zu installieren, ähnliche Pläne werden auch in Castello d’Empúries erörtert.
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Das Schwimmbad von Roses probiert in seinem kleinen Schwimmbecken derzeit eine neue Methode zur Desinfektion des Wassers aus. Anstatt mit Chlor wird das Wasser durch ultraviolette Strahlen gereinigt. Dadurch entfällt der eher unangenehme Chlorgeschmack des Wassers. Sollte sich diese Methode bewähren, wird sie bald auch auf das große Schwimmbecken angewandt. |
55,4 % der Jugendlichen von Castello d’Empúries sind Ausländer, in der Überzahl wohnen sie in Empuriabrava. Das Rathaus tragt diesem Umstand mit dem „Pla local de joventut“ Rechnung. Dieser soll mithelfen, die soziale Integrierung der ausländischen Jugendlichen zu erleichtern.
Auf der Rambla von Figueres gibt es einen neuen Unterstand für Leute, die auf den Bus warten.
Mit der Kampagne „Un ciutadà, un arbre“ (ein Bürger, ein Baum) plant Figueres, im Lauf der nächsten Jahre 4000 Bäume in der Stadt zu pflanzen. An sich sollten die Bäume im Frühjahr gepflanzt werden, Figueres verlegte den Termin dieses Jahr jedoch wegen der Trockenheit auf den Herbst.
Roses setzt ein neues System in Betrieb, das touristische Informationen über Handys mit Kamera bereitstellt, vorerst probeweise bei der Zitadelle. Mittels der Kamera kann ein Code (QR) abgerufen werden, der dann Informationen in fünf Sprachen auf den Bildschirm überträgt. Das System kommt aus Japan.
Port de la Selva zieht eine positive Bilanz betreffs der Kleidersammlung mit drei Containern. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden dort 844 Kilo gebrauchter Kleidung deponiert.
Die Naturparks Cap de Creus und Montgrí erhalten von der Landesregierung und der „Obra Social de la Caixa“ Subventionen in Höhe von 250.000 Euro für die Erhaltung und Reformierung ihrer Gelände.
Der Verein „Defensem el Tren“ (Wir verteidigen den Zug) fordert das Rathaus von Figueres auf, den Bahnhof im Zentrum von Figueres für konventionelle Züge zu belassen. Der Verein hatte bisher 6327 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die damit konform gehen.
Port de la Selva installierte einen neuen Holzsteg für die Wanderung von einer Seite des Baches Arola zur anderen.
Philip D.Rasico, Professor für Katalanisch und Spanisch an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, besuchte Port de la Selva, Unter anderem sprach er auch mit dem Bürgermeister Genís Pinart über eine mögliche Städtefreundschaft (International Friendship City). Der Professor, einer der renommiertesten Katalanischexperten außerhalb Kataloniens, besichtigte auch die Weinberge von Port de la Selva im Hinblick auf einen möglichen Export der Weine in die USA.
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Sant Pere Pescador bekommt ein neues Stadtwappen. Das bisherige durfte aus rechtlichen Gründen nicht mehr benutzt werden. Das neue Wappen ist dem alten ziemlich ähnlich. |
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Llançà eröffnete seine neue Jugendherberge in der „carrer setcases“ Nr. 9, neben dem Bahnhof. Sie bietet in 10 Schlafsälen Platz für 49 Jugendliche und eine gut ausgerüstete Küche. Die Jugendherberge bleibt das ganze Jahr über geöffnet. Die Herberge wird von dem privaten Unternehmen „Tot Lleure“ geführt, eine Firma, die Erfahrung in der Verwaltung von Feriencamps besitzt. |
Llançà stehen umfangreiche Straßenbauarbeiten ins Haus. Die N-260 bekommt zwei Meter breite Gehsteige, die den Zugang vom Bahnhof zum Strand erleichtern. Ebenfalls auf dem Programm steht ein neuer Verkehrskreisel, der den Verkehr nach Port de la Selva erleichtert. Die anfallenden Kosten belaufen sich auf knapp 4 Millionen Euro.
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„Escot L'Escala“, das älteste Geschäft mit Windsurfingmaterial des Alt Empordà (seit 1991), weiht sein neues Web http://www.escot-lescala.com ein, in Katalanisch, Französisch, Englisch und Spanisch. Es zeigt es unter anderem eine sehr interessante Fotografiegalerie von L'Escala und Umgegend, ebenso eine Web-Cam am „Ports d'en Perris“ , die sich alle fünf Minuten aktualisiert und CapCreus online freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird. |
Roses nimmt für das nächste Schuljahr eine dritte Schule in Betrieb, zunächst in Containern auf dem Gelände des ehemaligen Reitsportplatzes. Das definitive Schulgebäude wird dann im Viertel „Puigmal“ gebaut.
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Kleiner Tipp für die Nutzer des Call-by-Call Service. Die Nummer 1050 ist für Gespräche ins Ausland besser geeignet als die 1053, da sie eine bessere Tonqualität bietet. Die 1053 ist hingegen für Gespräche ins spanische Mobilfunknetz die bessere Alternative. |
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Arnold. Mitarbeit Manuel Fernández Vilar, Paul
A. Hoffstein,
Anick Delchambre, Geraldine
Steffler, Victor Nubo, Olga Requena, Ka-oï Chan. Textbeiträge, und seien
sie auch noch so ernst gemeint, bitte an cconline@cbrava.com. CapCreus
online, jeden Tag ein bißchen mehr.
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